Gamescom: Detroit Become Human

In Detroit Become Human übernimmt man die Rollen so genannter Androiden, auf die sich die Menschheit in nicht all zu ferner Zukunft verlässt um Arbeiten zu verrichten. Doch hat der Entwicklungsstand dieser Haushaltshilfen schon dazu geführt, dass man sich die Frage stellt ist das noch ein verrichteter Dienst den man sich für das Geld, das man für diesen eigenen Androiden ausgegeben hat, erkauft hat so wie man sich eine Kaffeemaschine kauft, die einem Kaffee kocht, oder gilt das schon als Sklaverei und Ausbeutung von dem der Android nichts hat? Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die Demoversion zeigt einem einen Ausschnitt aus der Sicht von Connor, einem Geiselnahmen Verhandlungsandroiden der Detroit Polizei. Die Demoversion auf der Gamescom war schon spannend und macht die Warterei auf 2018 enorm schwer.

In einem Loft einer Familie in Detroit nimmt der Familieneigene Android, der dazu gedacht war für das Kind da zu sein, wenn die Eltern nicht da sind und Dinge im Haushalt zu erledigen, also eine Art Butter Androide, die junge Tochter als Geisel und droht damit sie vom Dach zu werfen, er sich selbst vielleicht auch. Den Vater hat er bereits erschossen, die Mutter wird gerade von der Polizei außer Reichweite gebracht, als der Geiselnahmenvermittler Androide Connor aus dem Fahrstuhl steigt und sich in Richtung Wohnung begibt. Die Mutter scheint sich völlig von der Polizei verraten zu fühlen, da sie von ihrer Tochter in Lebensgefahr weggezerrt wird und ein anderer Androide hinzugezogen wird. Dem Android sei das Leben der Tochter egal, vielleicht würde er sogar mitmachen oder was sonst noch für Szenarien sich die Mutter ausdenken konnte. Als Connor steuert man durch die Wohnung, erste Anweisung ist zum Einsatzleiter zu gehen und einen Lagebericht zu erhalten was genau erwartet wird, auf dem Weg können wir als Connor bereits erste Hinweise zur Familie und ihre aktuelle Lebenssituation sammeln, das ist für den Ausgang dieser Handlung entscheidend. So findet Connor ein Familienfoto auf einem Sideboard, das gibt eine erste Information über die Personen die im Haushalt leben. Weitere Hinweise werden gesammelt wie, dass das Geiselopfer unvorbereitet war, da es zu dem Zeitpunkt laut Musik über Kopfhörer gehört hat und am PC abgelenkt war, durch ein Foto wird klar, dass das Geiselopfer dem Androiden nahe stand, dass der Android bereits angeschossen wurde, durch einen Scan der Androidenflüssigkeit auf dem Boden im Wohnzimmer mit der Zunge erfährt Connor wer der Android, also welches Fabrikat , woher er herkommt und wer er ist, was zuletzt im Wohnzimmer statt fand bevor die Geiselnahme anfing, dabei bringt man in Erfahrung das dieser Android ziemlich verletzt darüber ist das die Familie oder besser gesagt die Eltern vorhaben einen neuen Androiden sich anzuschaffen, ich kann aber jetzt leider nicht sagen, ob explizit gesagt wurde, dass der alte Android wirklich entsorgt werden soll. Jedenfalls sah der Androide sich bedroht und verraten und er war verzweifelt. Beim Teamleiter der Polizei vor Ort, wird man darüber aufgeklärt was man zu tun hat, was eher offensichtlich ist, wenn man als Vermittler vorgestellt wird. Doch der gute Teamleiter hat noch ein paar Drohgebärden für Connor, wenn das Kind stirbt und die Mission fehlschlägt, wird auch Connor auseinander genommen. Zum Glück ist Connor Profi und steckt das weg, indem er sich auf die Mission konzentriert und noch weiter nach Hinweisen sucht bevor er auf die Terrasse zum Geiselnehmer geht. Die verschiedensten Hinweise werden durch Scannen gesammelt und katalogisiert, jedes mal, wenn man Hinweise gefunden hat wird eine Anzeige in Prozent angezeigt wie hoch die Wahrscheinlichkeit gerade ist die Geiselnahme bestmöglichst zu beenden. Durch das Scannen lernen wir den Tatablauf kennen und auch das der Geiselnehmer mit einer Schusswaffe bewaffnet ist. Auf der Terrasse beginnt die Videosequenz wo sich Connor mit dem anderen Androiden Kontakt aufnimmt. Es werden Antwortmöglichkeiten eingeblendet, immer so viele wie Knöpfe auf der rechten Seite des Controllers vorhanden sind (Limits sind doch was schönes - Nicht), sowie einen Balken der einen noch unter Zeitdruck setzt da man nur wenige Sekunden Zeit hat sich für eine Antwortart zu entscheiden. Geht man mit dem Geiselnehmer grob oder sanft um, verhandelt man oder ist man knallhart und fordert mehr als man zu geben bereit ist. Das alles steigert die letztendliche Erfolgsaussicht oder kann sie senken ein gutes Ergebnis zu erzielen. Ich habe es auf die nette Art versucht, denn von diesem Androiden ist der Kurzschluss den er hat nachvollziehbar, aber Connor sagte ihm auch die Wahrheit wie es nun um ihn steht, dass dieser Androide wohl gar nicht wusste wie sehr das Mädchen ihn liebte, er alles kaputt macht, sie nichts mit dem neuen Androiden zu tun hat und durch die toten Menschen es für ihn wirklich schlecht aussieht und das das nicht gut war, auch ging Connor auf die Forderung des Geiselnehmers ein den Helikopter zu entfernen, da dieser ihn störte, was die Erfolgschance verbesserte. Die Beweise die man fand kann man verwenden, um das gute Ergebnis zu festigen. Zum Verständnis: Das beste Ergebnis wäre gewesen, dass der Geiselnehmer aufgibt das Kind runter lässt und er sich ergibt. Leider konnte ich während der Demo nicht alles finden und hatte dadurch nur eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 89% und auch eine Antwortmöglichkeit war wohl falsch gewählt, weshalb die Chance auf diese 89% fiel. Die Mission endete damit, dass der Geiselnehmer springen wollte, durch ein Quicktimeevent konnte ich beeinflussen wie schnell Connor auf das Mädchen losstürmt und diesen Anlauf nutzt das Mädchen behutsam wie möglich auf die Terrasse zu schleudern, was aber zeitgleich ihn selbst vom Hochhaus stürzen lies mit dem Geiselnehmer. Connor war froh die Mission wenigstens abgeschlossen zu haben. Auf dem Dach sah man wie der Teamleiter grimmig vom Hochhaus runter schaute.

Detroit wurde bereits letztes Jahr angekündigt, auf der Gamescom im letzten Jahr gab es die eben beschriebene Mission als Gameplay Trailer zu sehen. Die Entwicklung dieses Playstation Exklusiven Spiels wird von David Cage geleitet, der bereits für The Last of Us und Heavy Rain verantwortlich war. Ich hoffe, dass dieses Spiel den Protagonisten weder tote Familienmitglieder als Motivationsgrund liefert, noch das das Spiel mit einem Charakter anfängt der gerade aufwacht. Sterbende Kinder sollten zum einen logisch sterben, damit sei gemeint das wenn ein Kind angefahren und vorher von einem Erwachsenen versucht wird zu retten, der Erwachsene überlebt obwohl er angefahren und getroffen wurde während das Kind eigentlich von diesem abgeschirmt war, und nicht durch Symbolik, wie einem wegfliegenden Luftballon, dargestellt wird. Das sind meine Hoffnungen für Detroit Become Human. Vorbestellt ist das Spiel seit der E3 letzten Jahres, erscheinen soll es aber erst Anfang 2018.